dvtiernahrung.de http://dvtiernahrung.de/ Nachrichten de dvtiernahrung.de http://dvtiernahrung.de/EXT:tt_news/ext_icon.gif http://dvtiernahrung.de/ Nachrichten TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 02 May 2013 13:33:00 +0200 topagrar-Sonderbeilage „Jobstarter“ http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4369 Das Fachmagazin top agrar hat speziell für junge Agrarier die Karrierezeitschrift „Jobstarter“... Druckfrisch ist sie vor ein paar Tagen erschienen und wird derzeit an den Agrar-(Hochschulen) verteilt.

top agrar beantwortet darin auf 36 Seiten für die Berufsanfänger Fragen wie: Muss ich mich bei Xing anmelden? Was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch an? Und was wollen Chefs wirklich wissen? Darüber hinaus werden einige Unternehmen aus der Agrarbranche vorgestellt.

Das Magazin lässt sich als PDF herunterladen (www.topagrar.com/dl/3/9/3/6/1/2/Jobstartertopagrar052013-klein.pdf) oder am Bildschirm als E-Paper lesen unter www.topagrar.com/jobstarter.

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Thu, 02 May 2013 13:33:00 +0200
DVT-Regionalgruppe Nord-Ost: Öffentlichkeitsarbeit ist gefragt - Nachhaltigkeit, Fütterung und Tiergesundheit als Schwerpunktthemen http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4360 Hamburg/Bonn. Mehr Öffentlichkeitsarbeit und Information über die Leistungen der... „Unsere Betriebe leisten ordentliche und gute Arbeit für die Versorgung der Landwirtschaft und der Verbraucher mit sicheren und hochwertigen Futtermitteln. Das müssen wir stärker deutlich machen“ so Heinz Daske, Vorsitzender der DVT-Regionalgruppe.

Prof. Josef Kamphues, Tierärztliche Hochschule Hannover, referierte zum Thema Fütterung und Tiergesundheit und unterzog manches Argument aus der aktuellen politischen Diskussion um Tierhaltung, Tierwohl und Tiergesundheit einer kritischen Betrachtung, zeigte aber auch auf, dass Tiergesundheit und Fütterung in einem engen Zusammenhang stehen. Kerstin Jürges, Edeka Zentrale AG, stellte die Strategie der Edeka im Hinblick auf nachhaltige bzw. verantwortungsvolle Lebensmittelproduktion und besonders die daraus resultierenden Anforderungen für tierische Lebensmittel vor. Für die Tierernährung bedeutsam ist der Rohstoff Soja, dem die Edeka negative Effekte auf Nachhaltigkeitsziele zuschreibt und daher für seine Eigenmarkenprodukte eine Umstellung auf zertifiziert nachhaltigeres, GVO-freies Soja oder auf heimische Futtermittel anstrebt. Diese Forderung wurde kritisch und intensiv diskutiert; eine weitere Abstimmung über die Form der Umsetzung oder Wege zur Bewegung in diese Richtung wurde aber vereinbart.

Neu in den Vorstand der Regionalgruppe wurden Johann Stöfen, J. Stöfen GmbH, und Stefan Neumann, Hauptgenossenschaft Nord AG, gewählt. Als Vorsitzender wurde Heinz Daske, Hamburger Leistungsfutter GmbH bestätigt; ebenfalls wiedergewählt wurden die Vorstandsmitglieder Wolfgang Illesch, Hendix Illesch GmbH, Dr. Gunnar Springer, Vollkraft Mischfutterwerke, und Dirk Riemann, Deutsche Tiernahrung Cremer GmbH & Co. KG.

Über den DVT
Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) vertritt als unabhängiger Wirtschaftsverband die Interessen der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe für Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln. Die Regionalgruppe beschäftigt sich mit regionalspezifischen Belangen in den nordöstlichen Bundesländern. In der Regionalgruppe Nord-Ost sind alle Mitgliedsfirmen des DVT zusammengeschlossen, die ihren Firmensitz oder Zweigwerke in den Ländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und/oder Schleswig-Holstein haben.

Pressemitteilung zum Download

Kontakt: Britta Noras (Pressereferentin)
Tel: 0228 97568-23  •  Fax: 0228 7568-68 
E-Mail: noras(at)dvtiernahrung.de

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Mon, 22 Apr 2013 13:46:00 +0200
UK: Lebensmittelhändler stellen non-gv-Schiene ein http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4355 Der britische Lebensmittelhändler Tesco war jahrelang Vorreiter für das Marktsegment tierischer... <xml></xml>Als Gründe nennte Tesco in erster Linie den Mangel und die unzureichende Verfügbarkeit von non-gv Soja, aber auch die aufgrund der Zunahme des gv-Anbaues zunehmenden Vermischungen von non-gv-Soja mit genetisch verändertem Material. Weiter verweist Tesco auf den Umstand, dass die Geflügelprodukte selbst keiner Veränderung unterliegen und auf die vorliegenden Sicherheitsbewertungen der britischen Food Standards Agency, die sowohl gv-Soja  als auch damit erzeugtes Fleisch, Milch und Eier als unbedenklich einstuft – manchmal müssen Einsichten eben länger reifen. Andere Lebensmittelhändler (Asda, Morrisons) hatten diesen Schritt bereits vorher vollzogen.

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Mon, 15 Apr 2013 09:44:00 +0200
Zur aktuellen Dioxin-Warnung für einen Zusatzstoff http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4348 Durch die amtliche Untersuchung einer Vitamin-Vormischung, die Tocopherol enthält, wurde ein... Tocopherol ist in diesem Fall als Antioxidans und damit nur in sehr kleinen Mengen in Futtermitteln eingesetzt. Daher werden die geltenden Grenzwerte für Futtermittel durch eine solchermaßen belastete Vormischung weit unterschritten. Ein Sicherheitsrisiko hat weder für Tiere noch für Menschen bestanden. Die Vormischung war für Heimtierfutter bestimmt. In Niedersachsen wurde die gesamte Menge der gelieferten Vormischung sichergestellt. Antioxidantien vermindern die natürliche Oxidation von Fetten und beugen damit dem Verderb vor.

Geht man von einer durchschnittlichen Einsatzmenge von 200 mg Tocopherol je kg Alleinfutter aus, dann ergäbe sich im vorliegenden Fall eine Belastung des Endfutters mit 0,037 ng/kg Dioxin. Zum Vergleich: Der Grenzwert für Mischfutter liegt bei 0,75 ng/kg. Die Belastung eines Mischfutters aus der jetzt gefundenen Vormischung wäre also durchschnittlich nur rund ein Zwanzigstel des erlaubten Wertes. Im Sinne der Minimierung jeglicher Dioxin-Belastung wird dennoch die Vormischung wegen Grenzwertüberschreitung nicht mehr verwendet.

Ein Nanogramm (ng) entspricht dabei einem Milliardstel Gramm = 0,000.000.001 g

Die vorliegende Meldung zeigt zum wiederholten Mal, dass das Warnsystem für unerwünschte Stoffe funktioniert und bereits weit unterhalb von Grenzwertüberschreitungen in Futtermitteln eingreift. Dies ist im Sinne der Futterbranche, zu der auch die Zusatzstoffhersteller und die Hersteller von Vormischungen unverzichtbar gehören. Die schnelle und vollständige Information und Reaktion aller Beteiligten ist eine wichtige Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren des Warnsystems. Der vorliegende Fall der Belastung eines Zusatzstoffes zeigt allerdings auch, wie wichtig es ist, dass die Kontrollen so weit vorne in der Futtermittelkette wie möglich eingreifen müssen. Eine Kontrolle am Endpunkt bzw. „Flaschenhals“ Mischfutter alleine käme hier zu spät, auch wenn im aktuellen Fall wegen der sehr niedrigen Grenzwerte und der vergleichsweise niedrigen Belastung  im Zusatzstoff auch dann kein direkter Schaden entstanden wäre. Die genaue Beobachtung von Importen ist bei Zusatzstoffen genauso wichtig wie bei Futtermittelrohwaren (z. B. Getreide).

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Tue, 09 Apr 2013 14:44:00 +0200
Kleine Anfrage deutlich beantwortet: kein grundlegender Sicherheitsunterschied zwischen heimischen und Importfuttermitteln http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4341 Der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller, erklärt... Importfuttermittel, die in der Gemeinschaft in den Verkehr gebracht werden sollten, müssten die in der EU für Futtermittel geltenden Anforderungen oder von Brüssel als zumindest gleichwertig anerkannte Bedingungen erfüllen. Bestehe zwischen der EU und dem Ausfuhrland ein besonderes Abkommen, müssten die Futtermittel den darin enthaltenen Vorgaben entsprechen.

Der Staatssekretär weist darauf hin, dass auch regional erzeugte und verarbeitete oder auch betriebseigene Futtermittel Risiken aus der Umwelt, der landwirtschaftlichen Produktion und der Verarbeitung ausgesetzt seien, die zu einer Belastung dieser Futtermittel mit unerwünschten Stoffen führen könnten. Daher bestehe auch im Hinblick auf die Futtermittelsicherheit kein grundlegender Unterschied zwischen diesen und Importfuttermitteln, heißt es in der Antwort.

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Wed, 03 Apr 2013 16:10:00 +0200
Nachgefragt: Gentechnisch veränderte Fütterung – Transparenz auf Futtermittelebene vorhanden http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4333 Anlässlich der heutigen NDR-Sendung (25.03.2013) „45 Min: Kleine Bauern – große Bosse“ und der... Weitere Hintergrundinformationen rund ums Thema: Grundsätzliches zur Grünen Gentechnik, Kennzeichnung, Prozesskennzeichnung „ohne Gentechnik“ und Nulltoleranz:
Themen und Positionen Grüne Gentechnik
DVT-FutterFakten Gentechnisch veränderte Futtermittel

Wie hoch ist der Anteil in Prozent an Futter ohne gentechnisch veränderte Bestandteile für landwirtschaftliche Nutztiere insgesamt in Deutschland?

Wie in allen Bereichen der Lebensmittelproduktion kommen auch Futtermittel und deren Komponenten an vielen Stellen mit biotechnologischen Verfahren in Berührung. Folgende Gruppen von Erzeugnissen kommen in der Tierernährung zum Einsatz:

  • intakte gentechnisch veränderte Organismen (GVO): Hier hat Mais die größte Bedeutung, Rapssaat und Sojabohnen werden nur in Spezialfällen unverarbeitet verfüttert.
  • Verarbeitungserzeugnisse aus GVO (als mengenmäßig weitaus bedeutsamste Gruppe): Sojaschrot, Rapsschrot bzw. -expeller, Maiskleberfutter und andere Maiserzeugnisse, Pflanzliche Öle aus Soja und Raps, Glycerin (aus Biodieselproduktion)
  • Zusatzstoffe mit gentechnischem Bezug: Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und andere fermentativ hergestellte Produkte.

Die beiden erstgenannten Gruppen fallen unter die Kennzeichnungspflicht nach der europäischen Verordnung 1829/2003. Werden sie verwendet, so ist dies in der Futtermitteldeklaration anzugeben. Es herrscht also völlige Transparenz auf dieser Ebene.
Die dritte Gruppe der Zusatzstoffe ist im Hinblick auf Gentechnik nicht kennzeichnungspflichtig und findet sich praktisch in der gesamten Sortimentspalette der Misch- und Ergänzungsfutter.

Daraus ergibt sich, dass so gut wie kein Futtermittel ohne gentechnisch veränderte (GV-)Bestandteile vorhanden ist. Da in der EU derzeit nur Zulassungen für den Import von GV-Waren für Soja und Mais und ganz wenige für Raps vorhanden sind, diese Produkte sich aber in fast allen Rezepturen wiederfinden können, ist der Anteil ohne GV dennoch recht gering.

Marktanteile nicht kennzeichnungspflichtiger Mischfuttermittel (also: ohne gentechnisch veränderte Bestandteile, entsprechend Gesetzdefinitionen zu diesem Thema bzgl. Grenzwerte für Verschleppungen):

  • Milchvieh: Anteil 6 – 10 %, Tendenz steigend, Auslobung „ohne Gentechnik“ bei Produkten zu finden: ja
  • Geflügel (Fleisch): Anteil 70 – 80 %, Tendenz eher abnehmend/stagniert, Auslobung „ohne Gentechnik“ bei Produkten zu finden: nein
  • Legehennen: Anteil 40 %, Tendenz steigend, Auslobung „ohne Gentechnik“ bei Produkten zu finden: ja
  • Schwein: Anteil < 1%, Tendenz stagniert

(Quelle: DVT-Schätzungen, Umfragen)

Für einen Nischenbereich (auch einen größeren) kann man also noch recht gut umsteigen in Richtung Futter ohne gentechnisch veränderte Bestandteile. Im Bereich Schwein ist die Nachfrage einfach nicht vorhanden, ansonsten wäre hier auch ein entsprechendes Angebot, soweit möglich von den Rohstoffen her.

Für eine generelle und komplette Umstellung sieht dies schwierig aus – veranschaulicht am Beispiel Soja:
Das verfügbare Angebot an nicht genetisch veränderter Soja sinkt. Vor fünf Jahren noch war etwa die Hälfte der brasilianischen Sojafläche mit konventionellen Sorten bestellt, heute sind das nur noch wenig mehr als zehn Prozent. Das bedeutet: Theoretisch sind nur 9 bis 10 Millionen Tonnen nicht genetisch veränderter Soja dort verfügbar. Aber nicht alles wird getrennt gelagert, zum Hafen transportiert und vermischungsfrei ins Schiff geladen. Wirklich vermarktet werden nur etwa 5 bis 7 Millionen Tonnen zertifizierter Soja (nicht gentechnisch verändert), das entspricht etwa 4 bis 6 Millionen Tonnen Sojaschrot. Abnehmer sind: Österreich, das zwar keine große Mengen benötigt, dann folgt Deutschland und mit einigem Abstand dann Frankreich und die Schweiz, aber auch Skandinavien. Es wird immer ein Gleichgewicht zwischen Preis und Menge geben. Bei der jetzigen Nachfrage und den hohen Aufpreis "reichen" die Mengen. Will Europa aber komplett umstellen, wird es eng und die Preise werden dramatisch in die Höhe schnellen.

Wie steht der Verband zur Verwendung von gentechnisch veränderten Bestandteilen in Nutztierfutter?
Der DVT steht der Verwendung von GV-Ware und insgesamt dem Thema Grüne Gentechnik neutral gegenüber. Die Hersteller bieten ein breites Angebot an Futtermitteln an – mit und ohne gentechnisch veränderte Bestandteile. Es gibt ein Marktsegment, in dem der Verzicht auf Gentechnik eine Rolle spielt. Hierfür bieten die Hersteller Lösungen an, die im Rahmen des technisch, wirtschaftlich und logistisch Machbaren liegen.

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Mon, 25 Mar 2013 14:53:00 +0100
Bundesrat billigt Pflichtversicherung für Mischfutterhersteller<br>Am Problem vorbei: Selektive und willkürliche Auswahl diskriminierend und unwirksam http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4332 Bonn. Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) bezweifelt den Nutzen und die Sinnhaftigkeit der... Der DVT hält Produkthaftpflicht und Haftpflichtversicherungen für ein unverzichtbares und wichtiges Instrument zur Begrenzung wirtschaftlicher Risiken entlang der Produktionskette. Allein aus Gründen der kaufmännischen Sorgfaltspflicht verfügen die Unternehmen in der Mischfutterindustrie bereits über eine Abdeckung, die bei DVT-Mitgliedern durch eine Versicherungslösung des Verbandes ergänzt wird. Daher ist der Zusatznutzen einer gesetzlichen Regelung begrenzt.

Viel schwerer wiegen nach Ansicht des DVT andere Aspekte. Futtermittelmärkte sind europäisch geprägt. Hersteller aus anderen Mitgliedstaaten können frei und ohne Versicherungsabdeckung im deutschen Markt agieren – nicht zuletzt, weil der Handel mit Futtermitteln ebenfalls außen vor bleibt. Die nun im LFGB umge-setzte Versicherungspflicht gilt nicht für Hersteller, die in anderen EU-Mitgliedstaaten produzieren, gleichwohl aber im deutschen Markt tätig sind. Damit wird eine wettbewerbliche Benachteiligung deutscher Futtermittelunternehmer im Sinne einer „Inländerdiskriminierung“ geschaffen, die außerdem dem Schutzziel der Regelung diametral entgegensteht. Es ist mehr als unverständlich, dass 20 Jahre nach der Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes immer noch solche nationalen Alleingänge Eingang in Rechtsetzungsvorhaben finden.
Weiter wird nur ein kleiner Teil der Futtermittelkette gemaßregelt, während signifikante Risikoquellen außen vor bleiben und durch die selektive Regelung sogar indirekt dazu ermuntert werden, sich aus der eigenen Risikovorsorge zurückzuziehen. Der aktuelle Fall um Aflatoxin in Futtermais zeigt, wie sehr die Regulierung am eigentlichen Problem vorbeigeht: Denn weder die Lieferkette vor dem Mischfutterhersteller noch die Importeure sind in die Versicherungspflicht einbezogen.

Weitere Details siehe Hintergrundinformationen „Einführung einer Pflicht-versicherung für Mischfutterhersteller – Anmerkungen und Bewertung aus Sicht der Futtermittelindustrie, März 2013"

Über den DVT
Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) vertritt als unabhängiger Wirtschaftsverband die Interessen der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe für Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln.

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Kontakt: Britta Noras (Pressereferentin)
Tel: 0228 97568-23  •  Fax: 0228 7568-68 
E-Mail: noras(at)dvtiernahrung.de

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Mon, 25 Mar 2013 13:12:00 +0100
Futtermittel in Deutschland: Import oder Eigenversorgung? Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit entscheidend http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4320 Berlin/Bonn. Die Frage nach der Herkunft von Waren und der Wunsch nach regionaler Versorgung bei... Die Frage nach Importen und Importbedarf lässt sich zum einen über die internationale Arbeitsteilung beantworten: Europa ist klassischerweise Exporteur von Getreide und importiert im Gegenzug Eiweißfuttermittel. Zum anderen führen hohe Getreidepreise innerhalb von Europa, so wie wir sie im vergangenen Jahr gesehen haben, zu höheren Importen von Futtergetreide und Mais. Dies ist eine Frage von Futterkosten, Wettbewerbsfähigkeit und nicht zuletzt einer besseren Verwertung des europäischen Qualitäts- und Brotgetreides im Export. Die regionale Versorgungsbilanz spielt im Rahmen der Handelswege ebenfalls eine Rolle. Gerade in Nordwestdeutschland gehen große Maisflächen in die Biogasverwertung, sodass verstärkt Mais aus anderen EU-Mitgliedstaaten und aus Importen eingesetzt wird.

Die Versorgung mit Eiweißfuttermitteln ist vor allem ein agrarpolitisches Thema. Grundsätzlich besteht in der Tierernährung ein großes Absatzpotenzial für sogenannte „heimische“ Eiweißträger. Will man die Verwendung dieser Eiweißfuttermittel forcieren, liegt der Schlüssel im Anbau, genauer gesagt in der wirtschaftlichen Attraktivität des Anbaues für den Landwirt. Nur daran muss man Konzepte und Vorschläge messen, angefangen von Erbsen und Ackerbohnen bis hin zum Donau-Soja.

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Hintergrundinformationen zum Thema

Kontakt: Britta Noras (Pressereferentin)
Tel: 0228 97568-23  •  Fax: 0228 7568-68 
E-Mail: noras(at)dvtiernahrung.de

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Tue, 19 Mar 2013 11:31:00 +0100
Sichere Futtermittel brauchen sichere Rohstoffe - Verantwortungsbewusstsein aller Stufen erforderlich http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4319 Berlin/Bonn. Im Nachgang zum jüngsten Aflatoxin-Fall in serbischem Mais zieht der Deutsche Verband... Der Verband betont, dass Eigenkontrollen von Rohwaren und Mischfutter auf Aflatoxin Routine sind und waren. Der Vorwurf mangelnder Kontrollen in der Futtermittelindustrie trifft daher nicht zu. Wenn allerdings einzelne Stufen ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachkommen, gerät das Kontrollsystem an seine Grenzen. Es wird daher zu prüfen sein, wie das derzeitige Monitoring-Verfahren in den Qualitätssicherungssystemen risikoorientierter und stärker auf den Beginn der Kette ausgerichtet werden kann. „Denn wir sehen keinen Nutzen darin,  neue staatliche Kontrollen am Ende der Futtermittelkette zu installieren“ stellt Wulf klar. Erforderlich sei auch eine sachliche und verständliche Einordnung der realen Gefahr, so wie sie vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zwischenzeitlich geleistet worden ist. Das gilt dann besonders, wenn bei der akribischen Suche nach unerwünschten Stoffen, wie wir sie hier in Deutschland durchführen, dann auch entsprechende Ergebnisse gefunden werden.

Im aktuellen Fall zeigte der Informationsfluss zwischen Behörden und Wirtschaft außerdem, dass auch hier noch Verbesserungspotenzial besteht. Genauso wichtig sei eine andere Kultur im Umgang mit Fehlern: „Das Zurückhalten von Informationen über kritische Belastungen und der Versuch des Aussitzens solcher Situationen dürfen in der Lebensmittelkette nicht geduldet werden“, fordert Wulf. Politik und Behörden müssten im Gegenzug der Versuchung widerstehen, sich über Skandalisierung zu profilieren.

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Tue, 19 Mar 2013 11:30:00 +0100
Fragen rund um Futter? FutterFakten helfen weiter http://dvtiernahrung.de/index.php?id=37&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4314 Was fressen unsere Nutztiere so eigentlich? Was ist Mischfutter genau, was Mineralfutter? Wie wird... Unter www.dvtiernahrung.de/futterfakten.html gibt es die Sammlung der FutterFakten, die in verständlicher Sprache die wichtigsten Themen aufgreifen und die häufigsten Fragen kurz und knapp beantworten. Die DVT-FutterFakten bündeln damit Informationen rund um Futtermittel und Tierernährung und begegnen dabei auch häufigen Vorurteilen.

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Fri, 08 Mar 2013 09:33:00 +0100